Aktionsgruppe Babynahrung e.V.
Mitglied im IBFAN
(International Baby Food Action Network - Träger des alternativen Nobelpreises)

 
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Überwachung der Babynahrungsindustrie
     
 
 

Hipp verletzt Menschenrechte

“Wer Behauptungen über Babynahrung aufstellt, die absichtlich das Vertrauen von Frauen in ihre Stillfähigkeit unterminieren, den muss man nicht als cleveren Unternehmer ansehen, der nur seine Arbeit tut, sondern als Menschenrechtsverletzter der übelsten Sorte.”

Stephen Lewis,
Deputy Executive Director,
UNICEF, April 1999

 
     
 

zum vergrößern anklicken
 

IBFAN-Gruppen haben die aggressiven Vermarktungspraktiken von Hipp über Jahre hinweg entlarvt, besonders in der ehemaligen Sowjetunion, wo die Firma schnell Fuß fassen konnte, bevor Werbebeschränkungen eingeführt wurden (um archivierte Berichte zu betrachten, klicken Sie hier). Unten ist eine Hipp-Broschüre für Mütter zu sehen, die Hipp HA1 Säuglingsnahrung anpreist (Sie können die Bilder durch anklicken vergrößern).

Beim Europäischen Regionaltreffen von IBFAN in Polen im November 2003 riefen Monitoren aus ganz Europa zum Handeln auf. Hipp ist ebenso im Blickpunkt wie Nestlé.

Den Nestlé-Boykott gibt es in 20 Ländern. Global gesehen ist Nestlé, die Firma, die den Internationalen Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten am stärksten verletzt. Enthüllungen über Nestlé wurden kürzlich wieder im deutschen Fernsehen gebracht. (Um das Programm online zu sehen, klicken Sie hier).

Die aggressiven Vermarktungspraktiken von Hipp in Zentral- und Osteuropa, Kasachstan, den Baltischen Republiken, Zentralasien und auf dem Balkan rufen einen ähnlichen Grad der Betroffenheit hervor.

 
     
 

Der Monitoring-Bericht der IBFAN-Gruppe Zhan Sabi aus Kasachstan, der mit der Unterstützung von UNICEF, dem Gesundheitsministerium und der Gesellschaft für Ernährung in Kasachstan verfasst wurde, zeigt dass Schwangere von Hipp Werbematerial erhalten, das Kindertees ab der 1. Woche anpreist. Diese Werbemaßnahmen erhöhen das Risiko für Infektionen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen.

Gesundheitsaktivisten fordern die deutsche Bundesregierung auf, gegen Hipp und seinen Vorstand, Klaus Hipp, vorzugehen, denn dieser Mann ist für die Verletzungen der Menschenrechte durch diese Firma verantwortlich.

 
 
     
 
 

In Lettland erhalten Mütter auf Wochenstationen Gratisproben Instanttees ab der 1. Woche (wie abgebildet).

Ähnliche Werbepraktiken werden aus anderen Ländern berichtet. Hipp verschickt noch immer unangeforderte Post an Mütter; wie bereits vor vier Jahren enthüllt (siehe archiviertes, eingescanntes Hipp- Material).

 
     
 

Ein weiteres Beispiel:

Hipp-Tee ab der 1. Woche.

Hipp verteilt 'Informationen' an Mütter in Krankenhäusern, Geschäften und mit der Post.

Artikel 5.1 des Internationalen Kodex verbietet Werbung für folgende Produkte: Säuglingsanfangsnahrung, Folgemilchen und Beikost vor vollendetem 6. Lebensmonat.

Die Broschüre enthält solch verbotene Werbung. Unten sind Beispiele gezeigt. Die Anfangsnahrung Hipp HA1, die Folgemilch Hipp HA2, Tees, Säfte und Gläschen werden schon vor dem 6. Monat beworben.

   
 
     
   
     
   
 

Hipps Website in Lettland offeriert Gewinne bis zu 5000 Euros, wenn Mütter Hipp-Podukte kaufen. Hier werden Produkte beworben, die schon vor dem 6. Monat gefüttert werden sollen.

Dies können Sie unter http://www.hipp.lv/ nachlesen

 
     
  Hier finden Sie den Brief von  IBFAN an die deutsche Regierung. Bitte schreiben Sie auch selbst und fordern Sie, dass etwas gegen Hipp und seine systematischen und institutionalisierten Menschenrechtsverletzungen unternommen wird.  
     
  Gesammelte Verstöße  
     
 

Profile of Hipp in Breaking the Rules 2001
See Baby Milk Action's Campaign for Ethical Marketing action sheets and news reports:
Hipp's irresponsible marketing of teas and juices endangers health - July 1999
Hipp goes on the offensive against Georgia's law - August 1999

Hipp receives UK Food Group Award for misguiding labelling of its infant teas and juices - October 1999 and Hipp violations library
Hipp promotion in Latvia - March 2000

 

 

   
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