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Aktionsgruppe Babynahrung e.V. (AGB) 

Mitglied von IBFAN (International Baby Food Action Network, Träger des Right Livelihood Award 1998)
2001 durch die La Leche Liga Deutschland ausgezeichnet

Boykott-Nachrichten

Warum weiterhin Nestlé boykottieren?

Nestlé und der Internationale Kodex

Die Nestlé-Produktliste

Die Boykott-Unterstützung

Ein historischer Abriss

Nestlés Machenschaften in Pakistan


BOYKOTTIERT NESTLÉ!

Nestlé, der weltweit größte Anbieter von Säuglingsnahrung, behindert und verdrängt massiv die natürlichste Ernährungsform für Kleinkinder - das Stillen - durch aggressive und subtile Vermarktungspraktiken für seine Flaschennahrung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF sprechen von jährlich mehr als 1,5 Millionen Säuglingen, die sterben, weil sie nicht gestillt werden. Der NESTLÉ- BOYKOTT zielt darauf ab, mit dem Nichtkauf von Nestlé-Produkten den Konzern zur Änderung seiner Vermarktungspraktiken zu bewegen.

Warum weiterhin Nestlé boykottieren?

Nachdem der Konzern 1984 Verbesserungen im Marketingbereich zugesichert hatte, wurde der Boykott - wie sich später herausstellte: vorschnell - ausgesetzt.

Zu beobachten war danach eine weitere Häufung von Verstößen gegen den Vermarktungskodex für Babynahrung durch Nestlé. Die Folge: Seit 1988 wird in Deutschland und weiteren 19 Ländern ein neuer VerbraucherInnenboykott gegen Nestlé organisiert.

Die aktuellen Verstöße von Nestlé gegen den Internationalen Kodex im Berichtszeitraum 2000/2001 (Recherche durch das International Baby Food Action Network IBFAN) im Überblick:

Einfallstor zur Marktaufschließung bleibt das Gesundheitssystem durch:

  • Alle untersuchten Länder berichten von Nestlé-Verstößen.

  • Plazieren von Werbematerial in Gesundheitseinrichtungen;

  • Gratisproben an Mütter und Gesundheitspersonal ("Der erste 'Schuss' ist gratis!");

  • Geschenke und andere Korruptionsversuche am Gesundheitspersonal;

  • direkter Kontakt von
    Firmenpersonal zu Schwangeren oder Müttern;

  • kostenlose oder verbilligte
    Lieferungen an Gesundheitseinrichtungen.

Darüber hinaus fällt Nestlé auf durch:

  • in neun von 14 Ländern keine oder unzureichende Etikettierung der Säuglingsnahrung in der jeweiligen Landessprache resp. andere Verstöße gegen die Etikettierungsvorschriften ;

  • massive Werbung in der allgemeinen Öffentlichkeit.

Diese verantwortungslosen Praktiken müssen dem Ende zugeführt werden!

Macht mit, kauft sozial und nachhaltig ein, beteiligt Euch auch nicht indirekt an den Gewinnen des Nestlé-Konzerns.

Der Boykott wird derzeit in Deutschland von rund 170 Unterstützergruppen und mehr als 10.000 Menschen aktiv getragen; weltweit läuft der Boykott in 20 Ländern, erstmals auch in einem afrikanischen Land.

KAUFT KEINE NESTLÉ-PRODUKTE!

Den aktuellen Bericht "Verstöße gegen den Internationalen Kodex" über die Verstöße von Nestlé und anderen Herstellern gibt es bei der AGB.